Werkausgabe

Werkausgabe Martin Buber

Martin Buber Werkausgabe: Im Auftrag der Philosophischen Fakultät der Heinrich Heine Universität Düsseldorf und der Israel Academy of Sciences and Humanities herausgegeben von Paul Mendes-Flohr und Bernd Witte.

Werkausgabe

Philosoph oder Theologe? Literat oder Wissenschaftler? Die Person Martin Bubers ist mit einem Wort nicht zu kennzeichnen. Um wie viel weniger noch sein Werk: In mehreren Sprachen verfasst, eine Vielzahl von Formen, eine Fülle von Themen in unterschiedlichen Phasen des Schaffens immer neu bedacht und überarbeitet. Entsprechend weit liegen die Urteile über den Autor auseinander: Idealisiert als »Apostel

Band 1: Frühe kulturkritische und philosophische Schriften 1898-1924

Im ersten Band dieser Edition begegnet ein vielfach unbekannter Martin Buber. Neben bisher unveröffentlichten Schriften des Jugendlichen finden sich hier alle kulturkritischen und philosophischen Arbeiten Bubers aus seiner Studienzeit und der Zeit vor derPublikation von Ich und Du 1923. Zugleich werden in Einleitung und Kommentar Exkurse in die zionistischen, religionswissenschaftlichen und theologischen

Band 2.1: Mythos und Mystik

Das mystisch-ekstatische Denken in Bubers frühen Schriften. Die Auseinandersetzung mit Mythen und mystischen Traditionen verschiedener Religionen und Kulturen Band 2.1 der Martin Buber Werkausgabe versammelt etwa 30 Texte, die Buber als Vorlage für sein zentrales Werk »Ich und Du« (1923) heranzog: von einem unveröffentlichten Text aus dem Jahr 1900 über Aufsätze zu Jakob Böhme und Gustav

Band 2.2: Ekstatische Konfessionen

Martin Bubers inhaltliche Auseinandersetzung mit biblischen Themen. Die »Ekstatischen Konfessionen« versammeln von Martin Buber ausgewählte und übersetzte mystische Zeugnisse sehr unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Zeiten – von Asien über den Orient bis hin zu europäischen Mystikern. Sie illustrieren eindrücklich Bubers frühe intensive Beschäftigung mit der Mystik. Der vorliegende

Band 2.3: Schriften zur chinesischen Philosophie und Literatur

Zu einer Zeit, als sich die europäische Sinologie noch in einem frühen Entwicklungsstadium befand, zeigte Martin Buber bereits ein tiefes Verständnis für einige Grundgedanken des chinesischen Denkens. Dazu gehört vor allem, dass er den Tao als transzendent und immanent zugleich interpretierte und dass er auf jene allumfassende Ordnung aufmerksam wurde, innerhalb derer sich die diesseitige und

Band 3: Frühe jüdische Schriften 1900-1922

Martin Buber und der Zionismus. Die in Band 3 der Martin Buber Werkausgabe zusammengestellten Schriften vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkrieges geben Auskunft über die Stationen Bubers hin zu seinem späteren Zionismusverständnis: Jüdische Renaissance, die Kulturfrage im Zionismus, der Begriff der Jüdischen Nation, das Erlebnis des Ersten Weltkrieges und schließlich

Band 5: Vorlesungen über Judentum und Christentum

Der Band enthält die bislang unveröffentlichten Materialien einer Vorlesungsreihe Bubers zum Verhältnis zentraler theologischer Begriffe von Judentum und Christentum, die 1934 im Frankfurter Jüdischen Lehrhaus stattfand. Die hier von Buber angestellten Überlegungen bilden erste Kristallisationen von Thesen, auf welche die fast drei Jahrzehnte später verfasste Schrift »Zwei Glaubensweisen« (1950)

Band 6: Sprachphilosophische Schriften

Vorarbeiten zum »Dialogischen Prinzip« – Erkenntnistheorie der Sprache Ausgehend von Aufsätzen, die der Erarbeitung des dialogischen Prinzips vorausgingen, verdeutlicht dieser Band Bubers lebenslange Auseinandersetzung mit der Erkenntnistheorie der Sprache. Martin Buber Sprachphilosophische Schriften Martin Buber-Werkausgabe (MBW), Band 6 Herausgegeben, bearbeitet und mit Vorwort versehen

Band 7: Schriften zu Literatur, Theater und Kunst, Autobiographisches

Ein bisher wenig berücksichtigter Aspekt von Bubers Werk. Obwohl sich Buber zu Beginn seines Schaffens vor allem als Dichter verstand und sich zeitlebens immer wieder mit Kunst beschäftigte, ist dieser Aspekt seines Werkes bislang nur wenig berücksichtigt worden. Band 7 der Werkausgabe wird diese Lücke schließen. Zeugnisse des lyrischen Werks finden sich von Bubers Jugend an bis ins hohe

Band 8: Schriften zu Jugend, Erziehung und Bildung

Bubers Wirkung auf das pädagogische Denken in Deutschland. Sein Beitrag zur Erziehungsphilosophie: der Gemeinschaftsgedanke und das dialogische Prinzip. Band 8 der Martin Buber Werkausgabe versammelt Bubers Schriften zu Jugend, Erziehung und Bildung aus der Zeit zwischen 1917-1965. Sie zeigen die Grundlinien seines pädagogischen Denkens und erklären seine starke Wirkung auf das pädagogische